Oper | Rezension

BREMER FREIHEIT von Fassbinder / BLAUBARTS BURG von Bartók in Halle – Alptraum in Rosa

von am 7. Mai 2017

Eins vorweg: Dieser Abend ist nichts für Anhänger von traditionellem Theater. Aber das muss dem neuen Leitungsteam der Oper Halle klar gewesen sein, als sie das Schauspiel Bremer Freiheit von Rainer Werner Fassbinder der Oper Herzog Blaubarts Burg von Béla Bartók zur Seite stellte und die Schauspielregisseurin Thirza Bruncken für die Inszenierung beider Stücke engagierte. Diese Vorstellung war nicht nur irritierend, sondern eine große Herausforderung für alle, die es sich gerne in ihrer Komfortzone bequem machen. Das zeigten nicht nur die Buhrufe zum Schluss, sondern auch das allseits vernehmliche genervte Stöhnen und Seufzen im Saal. Aber muss es eigentlich immer hübsch und gemütlich sein?

Gesche und Blaubart – partners in crime

Die beiden ausgewählten Stücke passen inhaltlich zusammen wie die Faust aufs Auge. Bremer Freiheit basiert auf der wahren Geschichte von Gesche Gottfried, die 15 Personen (darunter Eltern, Ehemänner, Kinder, Freunde, Geschäftspartner) mithilfe von Arsen im Kaffee ermordet hat – Blaubarts Burg beruht bekanntermaßen auf einem Märchen, in dem der Herzog seine von ihm ermordeten Frauen in einer geheimen Kammer versteckt. Bei dieser Konstellation kann man sich so einiges vorstellen. Vielleicht die Gegenüberstellung eines männlichen Serienmörders mit einem weiblichen? Eine psychologische Studie über Mörder generell? Ein Horrorabend mit viel Kunstblut und meisterhaft modellierten abgehackten Köpfen?

Blaubarts Burg in Pastelltönen

Nichts davon hatte das Regieteam in Halle im Sinn. Bühnen- und Kostümbildner Christoph Ernst hat ein großes rosafarbenes Schloss mit türkisfarbenen Dächern auf die Drehbühne gestellt, das so simpel aussieht als hätte es ein Grundschüler aus Pappe gebastelt. Drumherum fällt ein Rundhorizont aus weißer Plastikfolie aus dem Schnürboden – auch der gesamte Portalrahmen ist in Plastik gehüllt. Das mag den Ästheten abstoßen, es ist jedoch eine kluge Zusammenführung von genau den Themen, die der Abend vorstellen möchte: Einerseits der kindliche Wunsch nach Familienidyll, andererseits der Alptraum, der hinter dieser rosafarbenen Fassade lauern kann. Jeder, der auch nur ansatzweise mit Horrorfilmen in Berührung gekommen ist, wird sich von der dicken Folie an all jene Szenen erinnert fühlen, in denen der Mörder einen Raum genau so auskleidet, damit das Blut seiner Opfer nicht die schöne Blümchentapete befleckt.

Groteskes Barbieschloss, „Bremer Freiheit“ von Rainer Werner Fassbinder und „Herzog Blaubarts Burg“ von Béla Bartók an der Oper Halle, Foto: Tobias Kruse

Regietheater vom Feinsten

In diesem Raum bewegen sich nun in beiden Stücken insgesamt 6 Darsteller – 3 Frauen, 3 Männer. Diese wechseln sich in der Darstellung der unterschiedlichen Figuren munter ab, wie es im zeitgenössischen Schauspiel mittlerweile gang und gäbe ist. Da spielt auch mal die Frau den Mann und umgekehrt. Aber nicht nur das sorgt für die angestrebte Verwirrung im Publikum. Den ganzen Abend über wird auf die Darstellung von realistischen Emotionen oder Beziehungen verzichtet. Stattdessen verhalten sich alle Figuren ständig artifiziell – sie wechseln unmotiviert ihre Positionen, kopulieren plötzlich, bevor sie sich gegenseitig erwürgen. Das sieht ein bisschen aus wie die Sims von einem Psychopathen gespielt. Leider kommt es bei dieser ganzen grotesken Spielerei nicht so recht zu einer detaillierten inhaltlichen Auseinandersetzung mit den Stücken, da ein Prinzip der Inszenierung zu sein scheint, allen verständnisunterstützenden Vorgängen entgegen zu gehen. Das kann man als unbefriedigend und unzureichend empfinden – man kann aber auch das genial-stupide Spiel der sechs Protagonisten amüsant finden. Ein älteres Paar, das direkt neben mir saß, rief mir nach dem Applaus vergnügt zu: „Uns hat’s gefallen!“ Ein anderer Zuschauer war bereits vom ersten Teil des Abends so enttäuscht, dass er oder sie beim Verlassen des Saales bewusst geräuschvoll die Tür zuschlug. Ob diese Inszenierung von Thirza Bruncken nun blöd oder toll ist, muss jeder für sich selbst herausfinden. Zweifellos verfolgt sie aber auf konsequente Weise ein starkes Konzept. Und das finde ich immer super- selbst wenn ich damit nicht einverstanden bin.


Bremer Freiheit. Bürgerliches Trauerspiel von Rainer Werner Fassbinder (UA 1971 Bremen)

Herzog Blaubarts Burg. Oper in einem Akt von Béla Bartók (UA 1918 Budapest)

Oper Halle
Musikalische Leitung: Josep Caballé-Domenech
Regie: Thirza Bruncken
Ausstattung: Christoph Ernst
Dramaturgie: Ilka Seifert

Besuchte Vorstellung: 6. Mai 2017 (Premiere)

 

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Oper | Rezension

3 Einakter von Ernst Krenek in Frankfurt – Heiter bis tragisch

von am 1. Mai 2017

Wer bereits etwas von Ernst Krenek gehört hat, kennt vermutlich seine Jazzoper Jonny spielt auf. In Frankfurt ist nun aber nicht dieses bekannte Werk von ihm zu erleben, sondern drei selten gespielte Einakter, die alle 1928 in Wiesbaden uraufgeführt wurden und sich musikalisch zwischen den Roaring Twenties, Puccini, Strauss und Wagner bewegen: Der Diktator, Schwergewicht oder Die Ehre der Nation und Das geheime Königreich. Da ich bisher noch keinen einzigen Ton von Krenek gehört hatte, wollte ich mir diese besondere Gelegenheit natürlich nicht entgehen lassen. 3 zum Preis von 1! Das muss sich doch lohnen, oder?

Von Tragödie über Komödie bis Märchen

Der Abend beginnt mit der tragischen Oper Der Diktator. Darin geht es um einen Machthaber, der selbst im Urlaub mit dem Erklären von Kriegen beschäftigt ist, was seine Frau Charlotte ziemlich nervt. Trotzdem bleibt ihm genug Zeit, um ein Auge auf eine andere Urlauberin, Maria, zu werfen. Die wiederum hat aber (vorerst) nur eins im Sinn, und zwar den Diktator umzubringen. Der ist nämlich dafür verantwortlich, dass ihr Mann bei einem Giftgasangriff sein Augenlicht verloren hat. Maria wird vom Diktator gerne in seinem Hotelzimmer empfangen – entgegen den Bedenken seiner Frau Charlotte. Die rachsüchtige Maria erschießt den Diktator dort dreimal. Blöd nur, dass der sich weigert zu sterben. Stattdessen begehrt er seine Angreiferin immer mehr und auch sie kann sich zuletzt nicht seiner Anziehungskraft entziehen. Die betrogene Charlotte kommt aus ihrem Versteck, legt mit einer Pistole auf ihren Mann an und trifft Maria tödlich.

Charlotte (Juanita Lascarro) will eigentlich ihren Mann (Davide Damiani) erschießen, trifft aber Maria (Sara Jakubiak), „Der Diktator“ von Ernst Krenek an der Oper Frankfurt, Foto: Barbara Aumüller

Als nächstes hebt sich der schwarze Decker für die burleske Operette Schwergewicht oder Die Ehre der Nation. In diesem Stück geht es im Vergleich zum Diktator bedeutend bunter und quirliger zu. Die Geschichte beginnt ganz klassisch mit einer Konstellation, die schon die Commedia dell’Arte kannte: Frau geht ihrem Mann unter dessen Nase fremd. Das geht in diesem Fall gut, weil der Liebhaber der Tanzlehrer der Ehefrau ist und der Betrogene ein eitler Boxstar, der durch seine Diäten und Pressetermine immer gut abgelenkt ist. Im Publikum der Show befindet sich auch der Diktator aus der ersten Oper. Dieser wird durch weibliche Verführungskraft einer Medizinstudentin mit Vaterkomplex auf die Bühne bugsiert und in den allerneuesten Trainingsapparat des Boxmeisters geschnallt. Darin wird er ordentlich durchgeschüttelt, bis mit dem letzten Ton der Musik eine Ladung Sprengstoff in sein Gesicht explodiert.

Der Boxstar Adam Ochsenschwanz (Simon Bailey) lacht den hilflosen Diktator (Davide Damiani) aus, während sich seine Frau (Barbara Zechmeister) von ihrem Tanzlehrer (Michael Porter) trösten lässt, „Schwergewicht oder Die Ehre der Nation“ von Ernst Krenek an der Oper Frankfurt, Foto: Barbara Aumüller

Nach der Pause geht es weiter mit der Märchenoper Das geheime Königreich. Hier ist der Machthaber nun gar nicht mehr kriegslustig oder notgeil, sondern ehrlich deprimiert. Er hat das Gefühl, als König versagt zu haben und gibt seine Krone mitsamt der Herrschergewalt an seinen Narren. Die Frau des Königs verliebt sich indes in einen Rebellenführer und glaubt, diesen mithilfe der Königskrone für sich gewinnen zu können. Im Kartenspiel mit ihren drei Töchtern verliert der Narr die Krone an die neue Königin. Sie lässt den Rebellenführer frei, der aber nicht in Dankbarkeit weich wird, sondern sie weiterhin umbringen will. Der Narr hilft der Königsfamilie bei der Flucht in den nahe gelegenen Wald. Dort verfolgt der Rebell immer noch die Königin, aber als er sie fassen will, verwandelt sich die Herrscherin in einen Baum. Der König indessen irrt leicht debil ebenfalls durchs Gestrüpp, wird aber vom Narren und der Stimme seiner Frau zur Vernunft gebracht – er erkennt, dass sein wahres Königreich die Natur ist und beschließt von nun an, hier zu herrschen und zu walten.

Der Narr (Sebastian Geyer) ist im Begriff beim Kartenspiel mit den 3 Königstöchtern (Alison King, Julia Dawson, Judita Nagyova) den Königsreif zu verlieren. Die Königin (Ambur Braid) darf sich bald über die neue Macht freuen, „Das geheime Königreich“ von Ernst Krenek an der Oper Frankfurt, Foto: Barbara Aumüller

Von Narren und Königen

Der Krenek-Abend an der Oper Frankfurt hat offensichtlich einiges zu bieten. Nicht nur die Fülle an Handlung, sondern auch die unerwarteten Wendungen sind es, die den Zuschauer herausfordern. Ich hatte mir zwar vor der Premiere die Einführung von Dramaturgin Mareike Wink angehört, wusste aber darüber hinaus nichts über die drei Opern. Manchmal fragte ich mich währenddessen, ob das nun ironisch oder ernst gemeint sei. Ist das hier eine Tragödie? Ist es eine Parodie? Wird die Königin gerade von einem Baumstumpf verschluckt oder was passiert hier eigentlich? Die Inszenierung von David Hermann geht mit der Vielfältigkeit von Krenek einerseits mit, schafft andererseits aber auch einen Rahmen um alle drei Stücke. Dabei hilft auch das Kostümbild von Katharina Tasch, das mit einem bunten Material- und Stilmix eine angemessene und kluge Annährung an die unverortete und zeitlose Welt von Kreneks Opern ist. Die Personenführung von Hermann ist immer ehrlich und oszilliert ebenfalls zwischen Tragik und Humor. Sein Talent für Letzteres zeigt sich besonders in der Operette Schwergewicht, die er ideenreich und teilweise mit einer überwältigenden Überfülle an Aktionen gestaltet. Die Bühnenbilder von Jo Schramm sind dazu sehr überraschend und verweigern ebenso wie der Rest der Inszenierung Aufschluss über Ort und Zeit der Handlungen. Was die drei Opern an diesem Abend verbindet, sind zwei Figuren: Der Machthaber ist bereits von der Anlage der einzelnen Stücke her ein wichtiger Charakter. Was Hermann aber hinzufügt, ist die Figur des Narren, der eigentlich nur in der letzten Oper Das geheime Königreich auftritt. Zu Beginn des Abends spricht dieser futuristische Schelm eine Regieanweisung – am Ende tritt er aus der Handlung hinaus und kommentiert kurz und frech das Gesehene. Vielleicht kann man in dieser Figur ein wenig von Ernst Krenek selbst erkennen, der sich naiver und leichter gibt als er ist und das Publikum mit vielen Fragen und amüsierter Irritation zurücklässt.


Der Diktator. Tragische Oper in einem Akt
Schwergewicht oder Die Ehre der Nation. Burleske Operette in einem Akt
Das geheime Königreich. Märchenoper in einem Akt

von Ernst Krenek (UA 1928 Wiesbaden)

Oper Frankfurt
Musikalische Leitung: Lothar Zagrosek
Regie: David Hermann
Bühnenbild: Jo Schramm
Kostüme: Katharina Tasch
Dramaturgie: Mareike Wink

Besuchte Vorstellung: 30. April 2017 (Premiere)

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Oper | Rezension

TURANDOT von Puccini in Köln – Die China-Show

von am 4. April 2017

Von der vielbeachteten und -beschäftigten jungen Regisseurin Lydia Steier hatte ich bereits drei Inszenierungen gesehen, bevor ich die Reise nach Köln antrat, um nun über ihre aktuelle Arbeit mit Puccinis Turandot endlich auch zu schreiben. Von Perelà und Armide am Staatstheater Mainz war ich zugegebenermaßen recht angetan und gut unterhalten. Meine Stimmung nach der Premiere im Staatenhaus sah anders aus.

Bahnhof Peking

Für alle, die das Kölner Staatenhaus nicht kennen, sei zuerst gesagt, dass es eine herausfordernde Interimsspielstätte ist. Logischerweise gibt es keine Unterbühne und keinen Schnürboden und leider eine recht niedrige Decke – dafür aber genug Platz auf den Seiten der Bühnenfläche. Das Bühnenbild von fettFilm (Momme Hinrichs und Torge Møller), das beim Einlass bereits sichtbar ist, zeigt eine erhöhte Schienenkonstruktion vor einer Leuchtschrift, die das Wort „KINO“ darstellt. Links und rechts davon stehen Baugerüste, die eine Verbindung zum vorhandenen Saal suggerieren. Hinter dieser Aufstellung positionierte sich das Orchester mitsamt Dirigent hinter einer Gazewand.

Das schien mir erst eine recht spannende Situation zu sein, da es keine richtige Bühne zu geben schien. Nun spielte aber ein großer Teil des Anfangs zwischen diesen brusthohen Schienen – eher ein Nicht-Ort, der aber eine konkrete Geschichte mit konkreter Personenkonstellation erzählen wollte. Sehr schön war der sorgsam choreographierte Chor, der demütig und gebeugt durch das Bild wankte. Für die Solisten war es hingegen schwierig hier eine Situation darzustellen. Mehr Klarheit brachte dann die Showbühne mit Rückwand, die von links händisch auf die Schienenkonstruktion geschoben wurde, wobei auch hier die räumliche Definition immer wieder durchbrochen wurde. Das letzte Bild war am eindeutigsten und stellte ein modernes Schafott dar. Generell ist es natürlich dem Regieteam überlassen, ob es konkrete Orte und Situationen schafft oder nur assoziative Räume (oder eine leere Bühne). Nur sollte es dann nicht konsequent das eine oder das andere (oder das ganz andere) sein?

Im Vordergrund spielen die Chinesen Mord und Totschlag, im Hintergrund amüsiert man sich über das drollige Treiben, "Turandot" von Puccini an der Oper Köln, Foto: Bernd Uhlig
Im Vordergrund spielen die Chinesen Mord und Totschlag, im Hintergrund amüsiert man sich über das drollige Treiben, „Turandot“ von Puccini an der Oper Köln, Foto: Bernd Uhlig

Die Turandot-Show

Im Konzept von Lydia Steier ist die Freierprobe von Turandot nur eine Show, deren Ästhetik sich zwischen Zirkus, Rockkonzert und Kuriositätenkabinett bewegt. Eine kleine Gruppe von Skandaltouristen, die sich von den Folterungen der erfolglosen Anwärter amüsieren lässt, ist immer mal wieder als Zuschauer präsent. So gestaltet sich ein Rahmen um Puccinis morbide Handlung, die also eher als exotistische Darstellung von vermeintlichen chinesischen Gepflogenheiten zu verstehen ist. Diese spannende Perspektive wird zum Ende hin leider immer schwammiger. Im letzten Bild tritt Turandot nicht mehr als aufgeplusterte Show-Prinzessin auf, sondern plötzlich im Frack mit blonder Perücke. Das maskuline Outfit ist ihrer Figur sicherlich angemessen, fraglich bleibt, warum sie nun Marlene Dietrich spielt. Oder ist das ihre eigentliche Identität? Auch der Rahmen des Anfangs wird nicht geschlossen. Während Calaf in den letzten Takten ein Schriftstück unterschreiben soll (Ehevertrag? Arbeitsvertrag für die Turandot-Show?) vermisse ich die Touristengruppe. Warum diese offene Klammer in die 20er Jahre verlegt wurde, ist ebenfalls unklar.

Turandot aka Marlene Dietrich (Catherine Foster) raucht, Liù (Guanqun Yu) blutet, "Turandot" von Puccini an der Oper Köln, Foto: Bernd Uhlig
Turandot aka Marlene Dietrich (Catherine Foster) raucht, Liù (Guanqun Yu) blutet, „Turandot“ von Puccini an der Oper Köln, Foto: Bernd Uhlig

Zurück blieb für mich das Gefühl, dass Lydia Steier hier einen großen Kontrast herstellen wollte: Die brutale, ekelhafte, alptraumhafte, groteske Showwelt und ihr gegenüber die sanfte, zerbrechliche Welt der aufrichtigen, gefühlvollen Menschen. Das ist nicht nur eine effektvolle Idee, sondern in diesem Zusammenhang auch eine sehr sinnvolle und fruchtbare. Die Umsetzung davon ist ihr an anderen Orten besser gelungen.


Turandot. Dramma lirico in drei Akten von Giacomo Puccini (UA 1962 Mailand)

Oper Köln
Musikalische Leitung: Claude Schnitzler
Regie: Lydia Steier
Bühne und Video: fettFilm (Momme Hinrichs, Torge Møller)
Kostüme: Ursula Kudrna
Licht: Andreas Grüter
Dramaturgie: Georg Kehren

Besuchte Vorstellung: 2. April 2017 (Premiere)

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