Oper

KOLUMNE – Fünf Wochen lang Chef

von am 23. September 2017

[Diese Kolumne erschien zum ersten Mal im PROspekt (Ausgabe 2, Dezember 2016), dem Magazin des Theater Erfurt.]

Wer hat sich nicht schon mal gewünscht, selbst Chef zu sein? Endlich kann man die wirklich wichtigen Entscheidungen treffen, endlich steht man im Zentrum der Aufmerksamkeit, endlich kann man andere herumkommandieren! Ich jedenfalls habe mir das nie gewünscht. Da gibt es nur ein Problem: Wenn man am Theater seine Ideen umsetzen möchte, muss man Chef sein. Denn ein Regisseur ist nichts anderes als der Chef einer Inszenierung. Und da ich erst kürzlich am Theater Erfurt mit Brittens Kammeroper The Turn of the Screw die Chance bekam, ein paar meiner Ideen an echten Menschen und echtem Material auszuprobieren, blieb mir wohl oder übel nichts anderes übrig. Aber wie geht das eigentlich: Chef sein?

Das kannste schon so machen, aber dann isses halt kacke

Es gibt ja ganz unterschiedliche Arten von Chefs. Da gibt es zum Beispiel die cholerischen Typen, die ihre Ziele durchsetzen, indem sie alle Umstehenden in emotionalen Stress versetzen. Ich hatte aber gelesen, dass Bluthochdruck die Lebenszeit verkürzt – daher war diese Strategie schon mal nix für mich. Dann gibt es noch die eiskalten rationalen Typen, die zwar alles, was getan werden soll, erklären, aber dann auch nur einmal und ganz schnell. Wer das nicht gehört oder verstanden hat, ist ein unfähiger Idiot und muss letztendlich sowieso tun, was gesagt wurde, denn es kommt ja vom Chef. Auch diese Vorgehensweise erschien mir nicht als erstrebenswert, da ich nicht eine ganze Produktion lang von den Kollegen hinter meinem Rücken als arrogante Kuh bezeichnet werden wollte.

Warum einfach, wenn’s auch kompliziert geht

Ich habe mich dann kurzerhand für die schwierigste Variante vom Chefsein entschieden. Das heißt, dass ich es mir zum Ziel machte, alle Mitarbeiter von der Sinnhaftigkeit meines Konzepts zu überzeugen, damit sie das von mir Beabsichtigte aus eigenem Antrieb heraus machen. Spätestens jetzt merkt ihr – ich bin hoffnungsloser Idealist. Aber wie kriegt man das konkret hin? Zuerst habe ich mich bis an die Zähne mit Wissen und Vorbereitung bewaffnet. Autorität durch Ahnung sozusagen. Ich habe den Text gelesen und die Musik gehört (oft), ich habe Sekundärliteratur gelesen (stapelweise), ich habe Filme zum Thema gesehen (Horrorfilme, die schlaflose Nächte verursacht haben), ich habe mit Freunden und Kollegen diskutiert. Ich habe Skizzen gezeichnet, Abläufe erstellt und Listen geschrieben (zu Verwandlungen, Bildern und Requisiten) und natürlich einen Probenplan gemacht. Währenddessen habe ich außerdem genug Pausen eingelegt, ging im Luisenpark spazieren oder joggen (zu selten), habe mich gesund ernährt, viel Wasser getrunken und geschlafen (zu lang).

Transpiration und Inspiration

Mit Beginn der Probenzeit ging dann aber erst die richtige Arbeit los. Fünf Wochen lang habe ich geredet, diskutiert, erklärt. Immer wieder. Ich habe Smalltalk gehalten, ich habe Witze gemacht, ich habe motiviert. Immer wieder. Ja, das war definitiv anstrengender als einfach Dienst nach Vorschrift zu machen: Du kommst von links, gehst dann schräg nach rechts rüber, bist erst traurig, dann irritiert und dann ängstlich. Und bitte! Aber für all diese investierte Energie, Lebenszeit, Geduld und echte Aufmerksamkeit, habe ich etwas sehr Besonderes zurück bekommen. Augenblicke, die das Publikum leider nie miterlebt. Die schönsten, erfüllendsten und inspirierendsten Momente am Theater sind nämlich die Proben, in denen jemand (nicht unbedingt der Regisseur) eine Idee äußert und diese dann von anderen weitergedacht und gemeinsam umgesetzt wird. Ganz ohne Aufforderung. Diese Momente erinnern mich immer daran, warum ich eigentlich am Theater arbeite. Vor allem, wenn ich dort als Regisseur – als Chef – solche Momente möglich machen kann.

[Weitere Informationen, Pressestimmen und Fotos meiner Inszenierung The Turn of the Screw am Theater Erfurt findet ihr auf meiner Homepage www.viktoria-knuth.de, einen Trailer findet ihr hier bei Youtube. ]

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Oper

MUSIKTHEATER – HIGHLIGHTS der Spielzeit 2017/18

von am 2. September 2017

[Letztes Update 3. September] Es ist wieder so weit. Die Sommerferien sind vorbei und das neue Theaterjahr beginnt. Zeit, um die Opernreisen der kommenden Saison zu planen. Nur was hat die Spielzeit 2017/18 in den Theatern und Opernhäusern von Deutschland, Österreich und der Schweiz zu bieten? Wo ist the place to be und wann gibt es the best shit zu sehen?

Zur Beantwortung dieser essentiellen Fragen habe ich haufenweise Spielzeithefte gewälzt und Programmvorschauen durchgeklickt – immer auf der Suche nach Produktionen, die sich zum einen jenseits des bekannten Repertoires bewegen oder zum anderen durch interessante Regiepersönlichkeiten spannende Theaterabende versprechen.

Meine ganz persönliche und mit Sicherheit unvollständige chronologische Liste der Highlights der Spielzeit 2017/18 gibt jeweils Stück, Komponist, Aufführungsort und in manchen Fällen den Regisseur an. Das Datum zu Beginn jeder Zeile zeigt den Premierentermin. Weitere Termine und Informationen könnt ihr den Homepages der betreffenden Theater und Opernhäuser entnehmen.

Habt ihr noch andere Empfehlungen für die kommende Spielzeit? Sind mir irgendwelche Geheimtipps entgangen? Dann schreibt mir gerne Kommentare!

(Nur ein Hinweis: Ich werde als Theaternomadin nicht ausschließlich Produktionen dieser Liste besuchen und besprechen.)

September

2. Au revoir, Euridice von Claudio Monteverdi und György Ligeti, Oper Leipzig

2. Der junge Lord von Hans Werner Henze, Staatsoper Hannover

14. Figaro gets a divorce von Elena Langer, Grand Théâtre de Genève

15. Fidelio von Ludwig van Beethoven, Oper Halle (Regie: Florian Lutz)

16. Uraufführung Schönerland von Søren Nils Eichberg, Hessisches Staatstheater Wiesbaden

16. Surrogate Cities / Götterdämmerung von Heiner Goebbels und Richard Wagner, Oper Wuppertal

16. Die Gezeichneten von Franz Schreker, Theater St. Gallen 

29. Le Grand Macabre von György Ligeti, Meininger Staatstheater (Regie: Herbert Fritsch)

 

Oktober

8. Peter Grimes von Benjamin Britten, Oper Frankfurt

11. Uraufführung Spiel im Sand von Leyan Zhang und Hans Rotman, Oper Halle (Im Rahmen des 10. IMPULS-Festivals)

15. Penthesilea von Othmar Schoeck, Theater Bonn

19. La BETTLEROPERa von Moritz Eggert, Neuköllner Oper Berlin

20. Wozzeck von Alban Berg, Deutsche Oper am Rhein (Regie: Stefan Herheim)

21. Der ferne Klang von Franz Schreker, Theater Lübeck (Regie: Jochen Biganzoli)

27. Satyagraha von Philip Glass, Komische Oper Berlin

28. Mathis der Maler von Paul Hindemith, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

29. Rivale von Lucia Ronchetti, Staatstheater Braunschweig

 

November

12. Uraufführung Der Mieter von Arnulf Herrmann, Oper Frankfurt

25. Europeras 1 & 2 von John Cage, Staatstheater Braunschweig

25. La Gioconda von Amilcare Ponchielli, Tiroler Landestheater Innsbruck

 

Dezember

9. Messe in h-moll von Johann Sebastian Bach, Theater Regensburg (Regie: Jochen Biganzoli)

 

Januar

12. La porta della legge von Salvatore Sciarrino / Die sieben Todsünden von Kurt Weill, Staatstheater Braunschweig

13. Benzin von Emil Nikolaus von Reznicek, Theater Bielefeld

14. Capriccio von Richard Strauss, Oper Frankfurt

20. Aida von Giuseppe Verdi, Oper Halle (Regie: Michael von zur Mühlen)

21. Enrico von Manfred Trojahn, Oper Frankfurt (Bockenheimer Depot)

21. Die Gezeichneten von Franz Schreker, Komische Oper Berlin (Regie: Calixto Bieito)

25. Julie von Philippe Boesmans, Meininger Staatstheater

27. Falstaff von Giuseppe Verdi, Luzerner Theater (Regie: Benedikt von Peter)

 

Februar

2. The Medium von Gian Carlo Menotti, Konzert Theater Bern

3. Prima Donna von Rufus Wainwright, Theater Augsburg

3. Der Konsul von Gian Carlo Menotti, Tiroler Landestheater Innsbruck

10. Jenufa von Leoš Janácek, Staatstheater Kassel

24. Angels in America von Peter Eötvös, Theater Münster

24. Hans Heiling von Heinrich Marschner, Aalto Musiktheater Essen

24. Uraufführung Wahlverwandtschaften von Thomas Kürstner und Sebastian Vogel, Theater Bremen

 

März

9. Uraufführung Der Goldkäfer von Dai Fujikura, Theater Basel

10. Die Sache Makropulos von Leoš Janácek, Staatstheater Darmstadt

10. Adelia von Gaetano Donizetti, Theater für Niedersachsen Hildesheim

11. Echnaton von Philip Glass, Theater Bonn

11. Messa da Requiem von Giuseppe Verdi, Staatsoper Hamburg (Regie: Calixto Bieito)

16. Luci mie traditrici von Salvatore Sciarrino, Theater Lübeck (Regie: Sandra Leupold)

17. Der Konsul von Gian Carlo Menotti, Stadttheater Bremerhaven

17. Maria von Roman Statkowski, Oldenburgisches Staatstheater

18. Das Wunder der Heliane von Erich Wolfgang Korngold, Deutsche Oper Berlin

24. Schwanda, der Dudelsackpfeifer von Jaromír Weinberger, Stadttheater Gießen

31. Powder her face von Thomas Adès, Theater Magdeburg

31. Moskau, Tscherjomuschki von Dimitri Schostakowitsch, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen

 

April

1. Aus einem Totenhaus von Leoš Janácek, Oper Frankfurt

22. Pygmalion von Gaetano Donizetti / Ariadne von Bohuslav Martinu, Deutsche Oper am Rhein

27. Uraufführung Mein Staat als Freund und Geliebte von Johannes Kreidler, Oper Halle

27. Die Liebe zu den drei Orangen von Sergej Prokofjew, Anhaltisches Theater Dessau

28. Aleko / Francesca da Rimini von Sergei Rachmaninow, Theater Kiel

 

Mai

4. Neues vom Tage von Paul Hindemith, Mecklenburgisches Staatstheater Schwerin

11. Writing to Vermeer von Louis Andriessen, Theater Heidelberg

18. Solaris von Dai Fujikura, Theater Augsburg

19. Nixon in China von John Adams, Mainfrankentheater Würzburg

19. Der goldene Drache von Peter Eötvös, Theater Koblenz

20. Uraufführung Frankenstein von Jan Dvorak, Staatsoper Hamburg (Regie: Philipp Stölzl)

26. El Gato Montés (Die Wildkatze) von Manuel Penella, Pfalztheater Kaiserslautern

 

Juni

1. Agnes von Hohenstaufen von Gaspare Spontini, Theater Erfurt

2. The Lodger von Phyllis Tate, Stadttheater Bremerhaven

3. Antikrist von Rued Langgaard, Staatstheater Mainz 

9. Die Aufteilung der Welt von Giovanni Legrenzi, Theater Kiel

16. Doktor Faust von Ferruccio Busoni, Theater Osnabrück

16. Die Nase von Dmitri Schostakowitsch, Komische Oper Berlin

17. Oberst Chabert von Hermann Wolfgang von Waltershausen, Theater Bonn

19. Wir aus Glas von Yasutaki Inamori, Deutsche Oper Berlin (Tischlerei)

 

Juli

1. Uraufführung Erdbeben.Träume von Toshio Hosokawa, Oper Stuttgart

27. Uraufführung Hemma – Eine Weibspassion von Bruno Strobl, Stadttheater Klagenfurt (Stift Ossiach)

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Oper | Rezension

ANTIGONA von Tommaso Traetta in Kassel – Barock meets Sci-Fi

von am 5. Juni 2017

Der ein oder andere wird beim Titel dieser Barockoper an den Deutschunterricht denken. Die antike Tragödie Antigone von Sophokles ist nämlich (zu Recht) ein wichtiger Bestandteil des Literaturkanons. Wer aber kein Fan von Geschichten mit tragischem Ausgang ist, kann bei Traettas Oper, die auf diesem Drama basiert, aufatmen – hier wird am Ende nicht gestorben, sondern geheiratet. Aber was hat dieser uralte Stoff eigentlich mit uns heute zu tun? Anstatt mir eine Geschichte reinzuziehen, die über 2000 Jahre alt ist, gehe ich doch lieber ins Kino und schaue mir ein bisschen Sci-Fi an… Moment, Stop, Halt! Wie wäre es denn mit beidem gleichzeitig?

Der Weltraum. Unendliche Weiten…

Am Anfang des Abends, bevor wir einen Darsteller auf der Bühne gesehen haben, fliegt eine große gelbe Schrift vom unteren Rand einer Leinwand nach hinten weg, irgendwo in die unendlichen Weiten. Dieses unverschämt direkte Zitat aus Star Wars sorgte nicht nur für amüsiertes Kichern im Zuschauerraum, es erklärt auch auf charmante Weise die Situation und Vorgeschichte. Regisseur Stephan Müller versetzt die Erzählung um die Königstochter Antigone, die ihrem Bruder die letzte Ehre erweisen will, in eine unbestimmte Zukunft auf einem fernen Planeten und folgt damit einer Grundidee der Künstlerin Goshka Macuga, von der auch die eingeblendeten Texte stammen.  Das mag im ersten Moment nach plattem Regietheater klingen, ist aber letztlich extrem sinnfällig, wenn man sich ein wenig im Science-Fiction-Genre auskennt. Beispielsweise geht es auch in der Star Wars-Saga um fundamentale Themen, die versuchen der menschlichen Befindlichkeit auf den Grund zu gehen. So geht das künstlerische Team am Staatstheater Kassel dieser Idee in aller Konsequenz nach, angefangen beim Kostümbild von Gareth Pugh, das auf meisterhafte Weise das genannte Genre bedient, ohne je direkt zu kopieren. Das versetzt die Zuschauer nicht nur in ein anderes Universum, sondern sieht insgesamt auch noch hochästhetisch aus.

Der König Creonte (Bassem Alkhouri) steht statuenhaft da, während Adrasto (Musa Nkuna) ihn mit Neuigkeiten versorgt, „Antigona“ von Traetta am Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger

Daran schließt sich das Bühnenbildkonzept von Goshka Macuga, das von Siegfried E. Mayer technisch ausgeführt wurde, nahtlos an. Eine schlichte leere Bühne, deren Rückseite von einer Projektionsfläche begrenzt wird, bietet hier den perfekten Schauplatz für den Clou dieser Inszenierung: Darsteller auf Segways. Ja genau, das sind diese fahrbaren Untersätze, die gerne von Touristengruppen in Großstädten benutzt werden. Allerdings war mir das hier gezeigte Modell mit einem Steuerungshebel zwischen den Knien bisher unbekannt. Auf diesen Rollen gleiteten die Sänger also gekonnt, elegant und teilweise temporeich durch die Szenen. Das ist nicht nur neu (jedenfalls für mich), sondern passt einfach zur Ästhetik des Abends.

Der Bote Adrasto (Musa Nkuna) düst besonders oft auf seinem Segway über die Bühne, „Antigona“ von Traetta am Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger

Über der Bühne schwebt ein großes silbernes ovales Luftkissen, das zu Beginn in Nebel gehüllt aus dem Schnürboden gelassen wird. Dies wirkte anfangs so, als würde eine Nebelwolke nach unten schweben oder ein Ufo durch eine Wolkendecke stoßen. Dieser mächtige Körper taucht immer wieder wie eine Vorahnung aus dem Bühnenhimmel auf, um ganz zum Schluss das Happy End zu bedecken und zu erdrücken. Vom allerersten sehr magischen Auftritt dieses Elements war ich begeistert – aber die Funktion davon hat sich mir leider nicht erschlossen.

Das wolkenartige unidentifizierbare Flugobjekt schwebt über dem tödlichen Kampf der beiden Brüder (Karim Afoun, Dhimas Aryo Satwiko), „Antigona“ von Traetta am Staatstheater Kassel, Foto: N. Klinger

Die Zukunft der Oper

Regisseur Stephan Müller hat sich passend zum Bühnen- und Kostümbild für eine minimalistische und abstrakte Bewegungssprache entschieden, die von den Darstellern geradlinig durchgeführt wurde. Die Gesten wirken zeichenhaft und archaisch, manchmal ein wenig statisch. In jedem Fall waren sie die logische szenische Konsequenz für das gewählte Setting. Da blieb für mich nur zu bemängeln, dass der Chor überhaupt nicht inszeniert wurde, sondern nur hinter Stellwänden zu hören war. Aber wer weiß, ob dies eine künstlerische oder eher finanzielle Entscheidung war. Was diese Vorstellung allerdings mit künstlerischer Intelligenz und den Gefahren der allgemeinen Technisierung zu tun haben soll, wie dies im Programmheft angedeutet wird, ist mir nicht klar geworden. Das macht aber nichts, denn auch so ist diese Antigone von Traetta am Staatstheater Kassel rundum sehenswert und schubst die teils verstaubte Opernwelt mit viel Charme und Ideen in Richtung Zukunft.


Antigona. Tragedia per musica in drei Akten von Tommaso Traetta (UA 1772 Sankt Petersburg)

Staatstheater Kassel
Musikalische Leitung: Jörg Halubek
Regie: Stephan Müller
Bühnenbilddesign und visuelle Konzeption: Goshka Macuga
Bühnenproduktion: Siegfried E. Mayer
Kostüme: Gareth Pugh
Video: Sophie Lux
Dramaturgie: Ursula Benzing

Besuchte Vorstellung: 3. Juni 2017 (Premiere)

 

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